Vorwärts immer - rückwärts
nimmer!
Dieses schneidige Motto
begrüßte die Freiwilligen im Schulungssaal der 7. (Ausbildungs-)
Batterie des Artillerielehrregiments in Jüterbog nahe Berlin. Hier
entstand der Nukleus einer neuen, einzigartigen Waffengattung.
Die Sturmartillerie wurde
vor Ausbruch des 2. Weltkrieges als integrative Unterstützungswaffe der
noch nicht voll motorisierten Infanterie geschaffen. Sturmgeschütze -
turmlose Panzer mit einem 7,5 cm Geschütz - sollten den Angriff nach
vorne tragen und jeglichen Feindwiderstand in Form von
Infanteriegeschützen, MG-Stellungen oder Befestigungen offensiv brechen.
Im weiteren Verlauf des Krieges musste sich diese Waffe als Bollwerk
gegen die in immer größerer Zahl anbrandenden Feindpanzer bewähren.
Dieses Buch - als erstes in
einer Reihe - soll dem Leser den Charakter dieser kleinen, elitären
Waffengattung nahebringen. Aufstellung und Einsatz der ersten Einheiten
im Batterierahmen und der späteren Sturmgeschützabteilungen bzw.
-brigaden werden beschrieben, illustriert durch Fotos, Schaubilder und
Farbzeichnungen. Der Autor legte besonderes Augenmerk auf die
Identifikation der verschiedenen Einheiten, Markierungen und
Besonderheiten werden, wo immer möglich, verdeutlicht.
Der Autor stützte sich bei
seinen Recherchen mit Masse auf Quellen verschiedener deutscher und
internationale Archive.
Subjektiv geprägte Biografien von Ehemaligen flossen, wo dies geraten
schien, ein.